Museum der Fremdenlegion

Entdecken Sie das Museum der Fremdenlegion in Aubagne: Geschichte, Sammlungen, kostenlose Besichtigung und praktische Tipps zur Vorbereitung Ihres Besuchs.

Zwei Farben für Zwei Epochen

Der Besucher entdeckt die Geschichte der Fremdenlegion und ihrer Legionäre von ihrer Gründung im Jahr 1831 bis heute anhand einer schlichten und eleganten Szenografie. Die der Zeit von 1831 bis 1914 gewidmeten Wände sind in einem tiefen Rot gestrichen, wodurch die Gemälde aus dem 19. Jahrhundert hervorgehoben werden und ein intimer Rahmen für außergewöhnliche militärische Gegenstände geschaffen wird.

Die nachfolgenden Perioden, die durch den Aufstieg der industriellen Kriegsführung geprägt sind, werden auf hellgrauem und weißem Hintergrund präsentiert, was den visuellen und historischen Bruch betont. Anthropologische Schaufensterpuppen ohne Vitrinen, die auf niedrigen Podesten stehen, verkörpern den kämpfenden Legionär. Ihre fast übernatürliche Präsenz schafft einen stillen Dialog mit dem Besucher.

DieMilitäruniform wird so in ihren Kontext gestellt: Aus der Vitrine herausgenommen, entgeht sie dem Effekt des „schönen Schattens“, der dazu neigt, Kriegsgegenstände auf Kosten ihrer eigentlichen Funktion zu ästhetisieren. Dieser Ansatz fördert ein angemesseneres und sensibleres Verständnis des Legionärseinsatzes und der Realität des Kampfes.

Einziges Museum für Militärgeschichte im Departement Bouches-du-Rhône,
das Museum der Fremdenlegion macht Sie mit dieser weltberühmten Institution bekannt

Ein Leben als Legionär

Der Rundgang endet mit thematischen Räumen. Der erste behandelt die Dimension des Legionärs als Baumeister mit einer Erläuterung des Legionstotendenkmals, das von einem großen Fenster auf dem Place d’armes aus zu sehen ist. Der zweite Raum mit dem Titel „Ein Leben als Legionär“ beschreibt das tägliche Leben der Legionäre und die Bedeutung von Gesang und Musik. Im dritten Teil wird das völlig einzigartige Solidaritätssystem der Legionäre sowie die Geschichte des Museums und seiner Sammlungen vorgestellt.

Der Besucher beendet seinen Rundgang durch den Ehrensaal und die Krypta, einen Raum der Erinnerung, der einen besonderen Platz im Leben jedes Legionärs einnimmt (Beginn und Ende des Vertrags…).

Schließlich kommt er am Museumsshop vorbei, in dem Souvenirs, Bücher und der Wein der Domaine de Capitaine Danjou angeboten werden, der von ehemaligen Legionären hergestellt wird und dessen Verkauf die Finanzierung der gegenseitigen Legionärshilfe ermöglicht.“

Zugang und Informationen

Finden Sie die Öffnungszeiten, praktische Informationen und den Lageplan des Museums :

Die Fremdenlegion

in Pays d'Aubagne et de l'Étoile