Das Pays d’Aubagne et de l’Etoile verfügt über einen außergewöhnlichen Rohstoff, den die Menschen zu verarbeiten gelernt haben: Ton. Hier ist dieser Werkstoff kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine bis heute lebendige Tradition. Seit dem 16. Jahrhundert hat diese ergiebige Erde, die im Boden der Region reichlich vorkommt, die Geschichte, die Wirtschaft und die kulturelle Identität der Region geprägt.
Ton im Wandel der Zeit
Die Antike
Alles beginnt in der geologischen Vergangenheit des Huveaune-Tals, das hier Tonvorkommen von außergewöhnlichem Reichtum abgelagert hat. So ist dieses Material seit der Antike ein fester Bestandteil der Landschaft. Archäologische Ausgrabungen haben ergeben, dass zunächst die Keltoligurer und später die Römer den lokalen Ton zur Herstellung von Alltagsgegenständen nutzten. Am heutigen Standort des Bahnhofs von Aubagne wurden sogar Dolia entdeckt. Diese riesigen Amphoren wurden zur Aufbewahrung von Lebensmitteln vergraben.
















































