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Tournage poterie à l'atelier Hostein Noe - Aubagne

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JPVallorani

Die Arbeit mit Ton

Die Arbeit mit Ton ist eine jahrhundertealte Tradition im Pays d’Aubagne et de l’Étoile.
und ist noch immer Teil des lebendigen Erbes unserer Region.

Eine jahrhundertealte Tradition

Von Aubagne bis Saint-Zacharie hat die Keramikindustrie – Töpfereien und Ziegeleien – im Laufe der Jahrhunderte den Städten und Dörfern des Pays d’Aubagne et de l’Étoile Leben eingehaucht.

Die ersten Erwähnungen von Ziegeleienin Aubagne stammen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und stehen im Zusammenhang mit dem Bau der Unterstadt.
Im 19. Jahrhundert stellten Töpferei und Keramik den größten Teil der Industrie in Aubagne dar.

DieKeramikindustrie in Saint-Zacharie spielte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert eine führende Rolle bei der Versorgung des Südens und darüber hinaus. Das spektakulärste Zeugnis sind die vier restaurierten Keramiköfen, die man im Zentrum von Saint-Zacharie bewundern kann.

Keramiken

Als stille Zeugen dieser Vergangenheit können wir heute noch in den Straßen die Schornsteine alter Steingutfabriken oder Töpfereien sehen, insbesondere in Aubagne in der Faïencerie Louis Sicard, wo 1895 die auf einem Olivenzweig sitzende Keramikzikade geschaffen wurde, oder auch in der renommierten Töpferei Ravel, die international bekannt ist!

Santons

Zu Beginn des Jahrhunderts hatte die „Belle santonnière“, Thérèse Neveu, die Idee, malerische Figuren aus Aubagne und dem Alltagsleben zu „santonnieren“. Damit gab sie der Kunst der Santonnier und der südländischen Krippe einen neuen Impuls.
Ihr ist ein historischer Raum in ihrem ehemaligen Atelier in der Kleinen Welt von Marcel Pagnol gewidmet.

Eine lebendige Tradition

Dank der zahlreichen Werkstätten, die im Pays d’Aubagne et de l’Étoile angesiedelt sind, sind diese Traditionen das ganze Jahr über lebendig und werden vor allem auf dem zweimal jährlich stattfindenden Santon- und Keramikmarkt vertreten oder sind in den verschiedenen Museen von Aubagne zu sehen, die dem Ton gewidmet sind.

Entdecken Sie die Werkstätten der Santononniers und die Keramikateliers der Region. Entdecken Sie die Kreationen dieser leidenschaftlichen und talentierten Handwerker: Töpfer, Sandmänner, Schmuckdesigner, Bildhauer, …

Es werden abwechselnd zwei Hauptveranstaltungen organisiert: die Biennale Argilla (Ende August in ungeraden Jahren) und die Biennale der Santonnierkunst (1. Dezemberwochenende in geraden Jahren).

DerVerband der Keramiker und Santonniers des Pays d’Aubagne wird regelmäßig bei Veranstaltungen oder anlässlich von Projekten mobilisiert.
So entstand 2017 in Aubagne eine kollektive Kreation: Das Dorf der Santons in der Provence. Eine große, durchgehende Kulisse, in der fast 3000 Santons inmitten der Kulissen von Dörfern, Hügeln, Garrigues, Calanques, … inszeniert werden.